In den Newsgroups kommt immer wieder die Frage auf, warum Überweisungen manchmal "so lange dauern" bzw.ob es nicht eine gesetzliche Regelung gibt, wie lange eine Inlandsüberweisung dauern darf.
Im Text zur Überweisung, insbesondere den Erläuterungen zu den Girokreisen, wird dargestellt, welchen Weg eine Überweisung nehmen kann. Da sehr viele Banken im Batch buchen bzw. auch mit anderen Stellen nicht kontinuierlich Zahlungen austauschen kann es also für jeden Schritt des Weges, den eine Überweisung nimmt, einfach etwas dauern. Wer seine Überweisung innerhalb des gleichen Tages quer durch die Republik geleitet haben will, kann dies in der Regel durch eine Eilüberweisung veranlassen, die aber einzeln bepreist wird. Eine Onlinevernetzung aller Kreditinstitute ist bei einem niedrig bis gar nicht bepreisten Massengeschäft wie der Überweisung wirtschaftlich uninteressant.
Grundsätzlich müssen die Banken aber die Zahlungen ihrer Kunden unverzüglich (also im normalen Rahmen des Geschäftsbetriebs und ohne Verzögerung) weiterleiten und können sie nicht einfach liegen lassen.
In den Erläuterungen zur Überweisung sind die Fristen (max. 3 Geschäftstage bis zum Zahlungsinstitut des Empfängers im gesamten EWR Raum, ab 1.1.2012 sogar bis zum nächsten Geschäftstag) erläutert, wer aber imme rnoch Belege einreicht, für den verlängern sich beide Fristen um einen Geschäftstag..
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